Business Intelligence


Obwohl es den Begriff Business Intelligence (kurz: BI, deutsch etwa Geschäftsanalytik) schon seit längerem gibt wurde er erst in den 1990er Jahren verstärkt aufgegriffen und seit dem mit Verfahren und Prozessen zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten in elektronischer Form in Verbindung gebracht. Das Ziel ist dabei die Gewinnung von Erkenntnissen, die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen.

Waren es zunächst nur die großen Unternehmen, die sich mit diesem Thema beschäftigten, gewinnt das Business Intelligence mehr und mehr an Bedeutung auch für kleinere Unternehmen. Dabei geht es immer um die Frage, wie Unternehmen mehr über ihre Kunden lernen können, um die Kundenbeziehungen zu verbessern.

KMU profitieren dabei, dass der Markt von den CIOs (deutsch: Leiter für Informationstechnologie) großer Unternehmen, für die Instrumente für Vertriebs- und Serviceanalysen Alltag sind, „gelernt“ haben. So werden heutzutage viele CRM-Systeme standardmäßig durch Funktionalitäten zur analytischen Auswertung ergänzt. Hierunter fallen beispielsweise die Identifizierung von geeigneten Kundensegmenten, die kundengerechte Konfiguration von Produktangeboten, die Profitabilitätsberechnung oder die Erhöhung der Antwortwahrscheinlichkeit bei (Direkt-)Mailings. Business Intelligence wird somit zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Unternehmensführung auf operativer, taktischer und strategischer Ebene – gerade auch für KMU!

 

Dieser Glossareintrag basiert auf dem Artikel "Business Intelligence" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bearbeitungsstand: 06.09.2013, abgerufen: 12.09.2013.