CRM-Software


Das Ziel der qualitativen Verbesserung der Kundenbeziehung durch eine auf Mehrwert fokussierte, differenzierte Kundenbearbeitung erfordert eine ganzheitliche Abbildung des Kunden und ist daher durch eine spezielle CRM-Software bzw. IT-Technologie zu unterstützen. Alle Informationen zu Kunden, Interessenten und Lieferanten werden in einer CRM-Software strukturiert dokumentiert und verwaltet. Diese ermöglicht die systematische Zusammenführung und bedarfsspezifische Bereitstellung aller kundenbezogenen Informationen im Sinn eines integrierten Informationssystems und dient dazu, Kundenbearbeitungsprozesse schneller, effektiver und effizienter zu gestalten, was zu einer Optimierung der Relation zwischen den erzielten Umsätzen und entstandenen Kosten führen soll. So lassen sich z.B. Kaufverhalten und Präferenzen eines Kunden analysieren oder die durch ihn verursachten Kosten aufzeigen. Darüber hinaus ist mithilfe eines CRM-Systems eine bessere Potenzialeinschätzung des Kunden möglich. Es ermöglicht Unternehmen, den Kunden individuelle, auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Leistungen anzubieten. Neben dem einheitlichen Datenbestand unterstützt ein CRM-System das Unternehmen durch die Bereitstellung von Zahlen und Statistiken.

 

Dieser Glossareintrag basiert auf dem Artikel "Customer Relationship Management (CRM)" aus dem Gabler Wirtschaftslexikon im Springer Gabler Verlag (Herausgeber). Bearbeitungsstand: 10.10.2013, abgerufen: 10.10.2013. online im Internet: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/5072/customer-relationship-management-crm-v10.html