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  • Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler: Ergebnisse der Umfrage IZH 6

    Es tut sich etwas im Internet-Zahlungsverkehr. Zwar führt weiterhin die Vorkasse als traditionelles Verfahren den Markt an und auch andere traditionelle Verfahren wie Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte sind nach wie vor weit verbreitet. Ein Vergleich mit den letzten beiden Befragungswellen (2007 und 2009) zeigt aber erneut ein deutliches Wachstum bei alternativen, speziell auf den E-Commerce ausgerichteten Zahlungsverfahren. An erster Stelle ist dabei PayPal zu nennen, ein Zahlungsverfahren, das in den letzten Jahren enorm zugelegt hat und sowohl bei der Verbreitung als auch bei dem Umsatzanteil, der über das Verfahren abgewickelt wird, unter den Top 3-Verfahren zu finden ist. Ebenfalls zu den Gewinnern zählt Sofortüberweisung.de. Die traditionellen Verfahren mussten dagegen Marktanteile einbüßen.
    Nach wie vor ist die Veränderung aber eher evolutionär als revolutionär und wird erst richtig deutlich, wenn eine längere Periode betrachtet wird. Diese Ergebnisse und weitere Untersuchungen zu den Themen Zahlungsinstrumente als vertrauensbildende Maßnahmen in E-Commerce, Risikomanagement und Aufgeld/Rabatt für bestimmte Zahlungsverfahren finden Sie in der aktuellen Studie IZH6, mit der die IZH-Studienreihe fortgesetzt wird, die 2001 an der Universität Karlsruhe (TH) initiiert wurde. Im Fokus der Studien steht die Sichtweise der Anbieter von Waren und Dienstleistungen im Internet.
    Die IZH6 stellt ein gemeinschaftliches Projekt dar, an dem das E-Commerce-Center Handel an der Institut für Handelsforschung GmbH, die Fachhochschule Frankfurt am Main, die PaySys Consultancy GmbH und die fiveforces GmbH beteiligt sind. Die Studie wurde darüber hinaus insbesondere von den folgenden Unternehmen und Institutionen unterstützt: Postbank P.O.S. Transact GmbH, PayPal Deutschland GmbH, Wirecard AG, Intercard AG, Expercash GmbH und Sofortüberweisung und Payment Network AG.
    Besonderer Dank gilt Frau Sonja Rodenkirchen, die in ihrer Zeit am ECC Handel die IZ-Studienreihe betreut und entscheidend geprägt hat. Auch die aktuelle Studie wäre ohne ihr Engagement nicht entstanden.
    (Ausgewählte Studien des ECC Handel, Band 28: Svenja Groß/Maria Klees/Andreas Duscha/Malte Krüger/Jens-Werner Hinrichs: Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Händler: Ergebnisse der Umfrage IZH6, Köln 2012, ISBN: 978-3-935546-47-8, 104 Seiten.)
    Hinweis: Bei der Studie handelt es sich um eine Print-Publikation, die Sie nach der Bestellung postalisch zugeschickt bekommen.
     
     
  • Welche Bedeutung haben Gütesiegel im E-Commerce?

    Wie ist die aktuelle Stimmung im deutschen E-Commerce? Welche Erwartungen haben die Online-Händler und Online-Shopper an die nächsten zwölf Monate? Steigern Gütesiegel die Kaufwahrscheinlichkeit und nutzen Online-Shops dieses Potenzial? Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, führt das ECC Handel in Zusammenarbeit mit den Partnern Rakuten und Trusted Shops (e-KIX), sowie Hermes (s-KIX) eine monatliche Befragung durch. Teilnehmen können alle Online-Händler und Online-Shopper.
    Die aktuelle März-Erhebung läuft vom 19. bis 26. März. Die Befragung ist nach einer einmaligen Registrierung in weniger als zwei Minuten zu beantworten. Die beiden daraus ermittelten Konjunkturindizes dienen als Benchmark für die konjunkturelle Entwicklung des E-Commerce in Deutschland und liefern wertvolle Marktdaten für die strategische Planung.
    Alle regelmäßigen Teilnehmer erhalten die halbjährliche Sonderauswertung mit branchen- und größenspezifischen sowie demographischen Kennzahlen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Außerdem erhalten alle Teilnehmer, die die Umfrage abschließen, für ihre Teilnahme Bonuspunkte, die in Bargeld eingetauscht oder im Rahmen des Projekts "Meinung für Bildung" für einen guten Zweck gespendet werden können. Unter allen Online-Shoppern, die kontinuierlich an der Umfrage teilnehmen, werden zusätzlich zehn iPod Shuffle 2GB verlost.
    In diesem Monat verlosen wir unter allen teilnehmenden Online-Händlern zusätzlich 2 Freikarten für das 21. ECC-Forum, das am 03. Mai 2012 unter dem Titel "Vertrauen im Online-Handel - Mit Sicherheit zu mehr Erfolg" im Radisson Blu Hotel in Köln stattfinden wird.
    Beteiligen auch Sie sich an den aktuellen Umfragen des ECC-Konjunkturindex - tragen Sie dazu bei, mehr Transparenz in den deutschen Online-Handel zu bringen!
     
     
  • Online-Ratgeber: Fit fürs E-Business

    Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) unterstützt ab sofort kleine und mittlere Unternehmen dabei, die eigenen Aktivitäten im E-Business zu analysieren. Die neue Website www.e-kompetenz-ratgeber.de stellt dafür fünf Online-Ratgeber kostenlos zur Verfügung. Sie ermöglichen eine schnelle Analyse und geben konkrete Tipps zur Weiterentwicklung.

    Die neue Ratgeber-Plattform umfasst fünf zentrale Themen im E-Business:

    • Website-Gestaltung:
      Wie werden Websites für Kunden attraktiv?
      Welche rechtlichen Vorgaben müssen bei E-Commerce-Seiten bedacht werden?
    • IT-Sicherheit:
      Wie schütze ich IT und Datenverkehr?
    • Regionales Internetmarketing:
      Welche Möglichkeiten bietet das Netz, um auch den stationären Handel zu bewerben?
    • Newsletterversand:
      Was ist inhaltlich und rechtlich für einen erfolgreichen Newsletter zu beachten?
    • E-Mail-Kommunikation:
      Wie kommuniziere ich effizient mit Kunden und Lieferanten per E-Mail?

    Die Online-Ratgeber werden ab sofort gebündelt auf der Plattform www.e-kompetenz-ratgeber.de angeboten.

    Schnelle Hilfe im E-Business

    Die Ratgeber bewerten sekundenschnell die bisher eingesetzten Maßnahmen und zeigen auf, an welchen Stellen die teilnehmenden Unternehmen noch Handlungs­bedarf haben bzw. wo sie bereits gut aufgestellt sind. Über die kompakt formulierten Richtlinien des Online-Ratgebers hinaus wird den Teilnehmern auch ein ausführlicher und kostenloser Leitfaden mit detaillierten Informationen zur Verfügung gestellt.

    Im Log-In-Bereich können sich die Teilnehmer die Ergebnisse bereits abgeschlossener Ratgeber erneut anzeigen lassen, die jeweiligen Leitfäden herunterladen, ihre Marktposition im Vergleich zu anderen Unternehmen der eigenen Branche ansehen sowie noch nicht genutzte Ratgeber nutzen.

     

    è  Zum E-Kompetenz-Ratgeber

     

    © www.ec-net.de

  • BITKOM und NIK e.V. arbeiten künftig zusammen


    Der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) und die Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft NIK e.V. arbeiten ab jetzt eng zusammen. Ziel der auf der CeBIT in Hannover besiegelten Partnerschaft ist die langfristige Stärkung der jeweiligen Mitglieder sowie gemeinsame Projekte. Die NIK als Projektkooperationspartner von KEGOM wird dabei die Interessen des BITKOM in der Region vertreten und ihren Mitgliedern Leistungen des bundesweit wichtigsten IKT-Verbandes zugänglich machen. So vertritt sie diese beispielsweise in dessen Arbeitskreisen.
    Weitere Infos unter: www.nik-nbg.de

  • Fazit zur CeBIT

    Für die beteiligten Unternehmen verlief die CeBIT 2012 ausgesprochen erfolgreich. Durchgängig vermeldeten sie eine erneut gestiegene Kontaktdichte im Vergleich zum Vorjahr mit bestehenden und neuen Kunden. Die Stände sind ausgesprochen gut besucht gewesen. Erneut wurden mehr als sieben Millionen Geschäftsgespräche geführt. Die Fachbesucher zeigten sich in den Gesprächen sehr entschlossen, kamen schnell auf den Punkt und diskutierten konkrete Investitionen in ITK-Projekte. Die CeBIT ist damit weltweit die unangefochtene Nummer eins in Sachen effiziente Geschäftsanbahnung.
    Dazu hat auch die konsequente Weiterentwicklung der CeBIT in den vergangenen Jahren beigetragen. "Wir haben intensiv daran gearbeitet, auch den einflussreichsten Entscheidern aus den Anwenderindustrien einen festen Platz auf der CeBIT zu geben. Das bereits zum dritten Mal auf der CeBIT organisierte House of CIOs hat gezeigt, dass dies endgültig gelungen ist", sagte Ernst Raue, CeBIT-Vorstand der Deutsche Messe AG. Auf der CeBIT 2012 hat sich der neue Anwenderverband "Voice" erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert. In dem Verband sind die ITK-Verantwortlichen der DAX-Konzerne und zahlreicher weiterer Großunternehmen vertreten. Sie investieren pro Jahr mehr als 50 Milliarden Euro in ITK-Lösungen.
    Rote-Punkt-Aktion
    Eine besondere Form des Vertrauens konnten CeBIT-Gäste und die Menschen in Hannover angesichts des Streiks im öffentlichen Personennahverkehr erleben. Neben Shuttlebussen und zusätzlichen Kapazitäten bei der Deutschen Bahn erreichten mehr als 10 000 Menschen das Messegelände am Donnerstag, 8. März, dank der Aktion "Roter Punkt". Der von der Deutschen Messe AG gestartete Aufruf fand in der Bevölkerung breite Unterstützung. "Messegäste aus aller Welt stiegen zu den Hannoveranern ins Auto und ließen sich zur CeBIT fahren. Wir als Veranstalter der CeBIT bedanken uns im Namen der Besucher und Aussteller aus aller Welt bei unserer Heimatstadt Hannover. Die ganze Stadt hat gezeigt, wie willkommen die Welt hier ist", sagte Raue.
    "Dennoch hat der Streik die CeBIT getroffen. Für unsere Kunden - Besucher und beteiligte Unternehmen - ist es sehr bedauerlich, dass tausende Geschäftschancen ungenutzt blieben. Der Streik hat uns an unserem besucherstärksten Tag zahlreiche Gäste gekostet. Viele haben sich offensichtlich von einem drohenden Verkehrschaos in Hannover abschrecken lassen", sagte Raue. Dennoch sei davon auszugehen, dass bis zum Samstagabend weit mehr als 300.000 Menschen aus über 110 Ländern die CeBIT 2012 besucht haben werden, davon mehr als 50.000 Besucher aus dem Ausland.
     
    Die Deutsche Messe AG wird die CeBIT 2013 vom 5. März bis 9. März in Hannover ausrichten.
     
  • ECC-Konjunkturindex: Online-Händler blicken optimistisch in Zukunft

    Nach einem eher schwachen Start ins neue Jahr, hat sich die Situation für die deutschen Online-Händler wieder sichtbar verbessert. Nachdem sich die Online-Shopper vom Weihnachtskaufrausch erholt haben, lassen sich zufriedenen Punktwerte sowohl beim e-KIX, als auch beim s-KIX verzeichnen. Der e-KIX für die aktuelle Lage erreicht einen Wert von 101,9 Punkten und liegt somit wieder überhalb des neutralen Wertes von 100 Punkten. Auch der s-KIX erreicht bezüglich der aktuellen Lage einen zufriedenstellenden Wert von 100 Punkten und liegt damit über dem Wert des Vormonats Januar.
    Die aktuelle Frage des Monats zeigt, dass die freie Wahl des Zustelldienstes für die Online-Händler ein noch unausgebautes Erfolgspotential darstellt. Rund 45 Prozent der befragten Onlie-Shopper gaben an, dass diese Möglichkeit für sie eine große Bedeutung hat. Bisher bieten allerdings lediglich 16 Prozent der Online-Händler diesen Service an, und lediglich knapp 12 Prozent der Befragten möchten dieses Potential in den kommenden Monaten weiter ausbauen.
    Um die aktuelle Situation des deutschen Online-Handels adäquat abbilden zu können, nimmt das ECC Handel in Zusammenarbeit mit den Partnern Rakuten und Trusted Shops (e-KIX) sowie Hermes (s-KIX) eine monatliche Befragung vor.
    Beteiligen auch Sie sich an den aktuellen Umfragen des ECC-Konjunkturindex - tragen Sie dazu bei, mehr Transparenz in den deutschen Online-Handel zu bringen! Nach einer einmaligen Registrierung ist die Umfrage mit wenigen Klicks innerhalb von zwei Minuten vollständig beantwortet. Teilnehmen können alle Online-Händler und Online-Shopper.
    Alle regelmäßigen Teilnehmer erhalten die halbjährliche Sonderauswertung mit branchen- und größenspezifischen sowie demographischen Kennzahlen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Außerdem erhalten alle Teilnehmer, die die Umfrage abschließen, für ihre Teilnahme Bonuspunkte, die in Bargeld eingetauscht oder im Rahmen des Projekts "Meinung für Bildung" für einen guten Zweck gespendet werden können. Unter allen Online-Shoppern, die kontinuierlich an der Umfrage teilnehmen, werden zusätzlich zehn iPod Shuffle 2GB verlost.
    Weitere Informationen zur Teilnahme und die detaillierten Ergebnisse des ECC-Konjunkturindex finden Sie auf der Website www.ecc-konjunkturindex.de.
     
  • Leitfaden: Social Media am Arbeitsplatz

    Viele Unternehmen nutzen inzwischen Soziale Medien. Wenn sich Mitarbeiter in ihrer Arbeitszeit mit Facebook, Twitter und Co. beschäftigen, stellt sich für den Arbeitgeber jedoch schnell die Frage: Was ist erlaubt, wo liegen die Grenzen und welche Risiken bestehen für das Unternehmen? Im neuen BIEG-Leitfaden gibt Katharina Ernst, Rechtsreferentin der IHK Frankfurt am Main Auskunft.
     
  • Abstimmung im Bundestag zur Button-Lösung - ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker

    Am 06.02.2012 hörte der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestag Experten zur Frage, wie Kostenfallen im Internet wirksam begegnet werden kann. Es ging um den „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr", auch als Button-Lösung bekannt. Damit werden dem Händler ganz konkrete Gestaltungsvorgaben gemacht, die im Check-Out-Prozess umzusetzen sind. Werden die Vorgaben nicht eingehalten, gibt es die Maximalstrafe: Der Vertrag kommt nach Abs. 4 nicht zustande. Der Bundestag stimmt am 02.03.2012 über das Gesetz ab.
    Lesen Sie mehr dazu im aktuellen ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker. Darüber hinaus geht er auf zwei weitere aktuelle Beschlüsse zur Bewerbung von Testberichten sowie zur Angabe der Unternehmensadresse auf Prospekten ein. Becker ist Partner der Rechtsanwälte Wienke & Becker in Köln. Als Mitglied im ECC-Club kommentiert Rechtsanwalt Becker im Newsletter des ECC Handel aktuelle Urteile zum Online-Handel und gibt Händlern praktische Tipps, wie sie mit den gesetzlichen Vorgaben umgehen sollen.
     
  • NEG-Umfrage 2011: Mobile Endgeräte erobern elektronischen Geschäftsverkehr

    Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) erhebt das Kompetenzzentrum E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) federführend für das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) den Informations- und Beratungsbedarf von kleinen und mittleren Unternehmen rund um das Thema E-Business.
    Im Folgenden werden die wesentlichen Untersuchungsergebnisse der Studie aus dem Jahr 2011 zusammenfassend dargestellt. Der ausführliche Berichtsband enthält weitere detailliertere Studienergebnisse, die u. a. nach Branchen- und Größenklassen dargestellt werden. Dieser wird noch voraussichtlich im Januar 2012 erscheinen.
     
    Untersuchungsgegenstand und Stichprobe
    Ziel dieser Studie ist die Identifikation von Erfahrungen und Informationsbedarf im E-Business von kleinen und mittelständische Unternehmen und dem Handwerk. Dies soll dabei helfen Informationsmaterialien und technische Unterstützung für KMU und Handwerk zur Verfügung zu stellen, um so Nutzungshürden abzubauen und die Effizienz zu steigern. Zu diesem Zweck wurden die KMU und Handwerk zu insgesamt 27 Internetanwendungen befragt, wobei der diesjährige Schwerpunkt auf dem Einsatz mobiler E-Business Anwendungen liegt.
    Im Rahmen der NEG-Umfrage wurde mit einer Größe von 1941 befragten KMU eine aussagekräftige Stichprobe generiert, mit deren Hilfe valide Rückschlüsse auf die Gesamtheit aller deutschen Unternehmen gezogen werden kann. Die Erhebung, die sowohl online als auch schriftlich durchgeführt wurde, fand im Zeitraum zwischen 4. April 2011 und dem 30. Juni 2011 statt. Unterstützt wurde das E-Commerce-Center Handel dabei von den 28 regionalen Kompetenzzentren des NEG sowie dem Magazin Mobile Business.
    Ein Blick auf die Verteilung der Branchenzugehörigkeit der Teilnehmer lässt einen hohen Übereinstimmungsgrad mit der Grundgesamtheit erkennen, was zuverlässige Urteile und Prognosen über die Gesamtheit der deutschen Unternehmen hinsichtlich des Informationsbedarfs und Nutzungsverhalten von Internetanwendungen zulässt.
     
    Internetnutzung: E-Mail Kommunikation und Online-Banking vor Datenschutzmaßnahmen
    Im Vergleich zur Vorjahresumfrage haben sich in der Top 5 der meist genutzten Internetanwendungen nur geringfügige Verschiebungen ergeben. Nach wie vor rangiert die E-Mail Kommunikation auf Platz 1. Die Schutzmaßnahmen vor Angriffen aus dem Netz wurden in diesem Jahr vom Online-Banking abgelöst und auf den dritten Platz verwiesen. Unverändert bleiben die Platzierungen der Schutzmaßnahmen zur Datensicherung auf Rang 4 und der Datenaustausch mit Externen auf Rang 5.
    Am wenigsten verwendet werden elektronische Unterstützung der Logistik, Business-to-Government-Anwendungen und elektronische Vertriebsunterstützung. Trotz dessen zeigt sich bei KMU und Handwerk ein positiver Trend hin zu mehr Verwendung aller 27 Internetanwendungen in den nächsten zwei Jahren. Die größte Steigerung in Bezug auf die Nutzungsintensität in den kommenden zwei Jahren ist bei der Integration von Web 2.0-Elementen zu beobachten.
    Informationsbedarf besteht vor allem bei Web-Controlling
    Den größten Informationsbedarf sehen KMU und Handwerk beim Thema Web-Controlling. Mit Hilfe des Web-Controlling können Unternehmen den Erfolg von Marketingaktionen messen oder das Nutzerverhalten zur Optimierung ihrer Website-Gestaltung nutzen. Wird nach Unternehmenesgröße differenziert fällt auf, dass hier besonders Kleinstunternehmen einen stärkeren Informationsbedarf haben. Analog zu der prognostizierten Nutzungsintensität von Web 2.0-Elementen in den nächsten zwei Jahren ist auch der Informationsbedarf zu diesem Thema relativ hoch. Mittels dieser Elemente können Unternehmen einen zusätzlichen Kanal zur Kommunikation mit ihrem Kunden öffnen. Einerseits hat dies den Vorteil des direkteren und interaktiveren Kundenkontakts, andererseits sollten KMU und Handwerk diesen Vorteil mit Vorsicht genießen, da diese oftmals öffentliche Kommunikation auch Risiken birgt.
    Eine drastische Veränderung zeigt sich bei den Themen Wissensmanagement und innovative Technologien. Während die Kenntnis zum Thema Wissensmanagement im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte sank steigerte sich der Informationsbedarf zu diesem Thema von neun Prozent auf 11,5 Prozent. Mit dem Begriff der innovativen Technologien konnten noch im Vorjahr rund ein Drittel der Befragten nichts anfangen. Inzwischen ist dieser Anteil auf 15 Prozent abgesunken. Nach wie vor sind mangelhaftes Know-How und zu hohe Einführungskosten die größten Hürden für die Anwendung innovativer Technologien.
     
    Mobile Business
    KMU setzen zunehmend auf Mobile Business und nutzen diese neuen mobilen Informations-, Kommunikations- und Transaktionsmöglichkeiten um sich an einen schnelllebigen und interaktiven Markt anzupassen und somit langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können. Mobile Technologien kommen vorzugsweise in den Bereichen Kundenakquisition und Kundenservice, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie bei der Auftrags- und Angebotsbearbeitung zum Einsatz.
    Damit verbundene Vorteile sind unter Anderem Zeitersparnis, Kostenreduktion oder eine Flexibilisierung der Kundenakquisition und Kundenbindung. Wenn KMU und Handwerk bisher noch keine mobilen Anwendungen verwenden, führen sie als Gründe oft ein Informations- und Wissensdefizit an, sodass die Entscheidung gegen die Verwendung nicht auf zu hohen Kosten oder mangelnde Akzeptanz zurückzuführen ist.
     
    Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
    • Die meist genutzten internetbasierten E-Business Anwendungen sind die E-Mail-Kommunikation (4,30 Skalenpunkte), Online-Banking (3,97 Skalenpunkte) und Schutzmaßnahmen vor Angriffen aus dem Netz (3,96 Skalenpunkte). Nach der Prognose der KMU werden sie auch im Jahr 2013 die relevantesten Anwendungen bleiben.
    • Trotz eines hohen Verbreitungs- und Nutzungsgrad von E-Business-Anwendungen besteht auch im Jahr 2011 teilweise noch erheblicher Informationsbedarf – dies gilt in besonderem Umfang für kleine und Kleinstunternehmen. Thematiken wie etwa Web-Controlling, elektronische Unterstützung der Ressourcenplanung und internetgestützter Logistik-Support sind in knapp jedem fünften Unternehmen noch immer Fremdwörter.
    • Hoher Informationsbedarf besteht zudem bei der Integration von Web 2.0-Elemente auf der Website oder hinsichtlich innovativer Technologien, wie z. B. RFID, Unified Communications, sowie zum Wissensmanagement.
    • Während Mobile Business heute im Vergleich zu anderen E-Business-Anwendungen eher unterdurchschnittlich genutzt wird, so dürfte sich seine Bedeutung in absehbarer Zukunft erheblich steigern. Der Verwendungsschwerpunkt mobiler Anwendungen liegt derzeit in Bereichen „Kundenkontakt“; im Rahmen primär intern ablaufender Geschäftsprozesse ist die Nutzung mobiler Applikationen weitaus schwächer ausgeprägt.
    • Bei der Einführung mobiler Anwendungen ist den KMU vor allem die interne Prozessoptimierung durch Zeiteinsparung und die Kostenreduktion wichtig. Bei der Umsetzung und Nutzung bestehen derzeit jedoch noch gewisse Optimierungspotenziale.
    • Den höchsten Aufwand bei der Einführung mobiler Anwendungen stellt für die Unternehmen die Integration in bestehende Prozesse und weniger die laufenden Kosten der Anwendungen dar.
    • Bis zum Jahr 2013 wollen sich mehr als zwei Drittel der Unternehmen, die heute noch auf Mobile Business verzichten, weiter über mobile Anwendungen informieren und Anwendungsmöglichkeiten testen. Lediglich 16,3 Prozent der Unternehmen lehnen die Einführung mobiler Anwendungen innerhalb der nächsten zwei Jahre ab.
     
  • Neuer Leitfaden zu "Social Media am Arbeitsplatz" erschienen


    Viele Unternehmen nutzen inzwischen Soziale Medien. Wenn sich Mitarbeiter in ihrer Arbeitszeit mit Facebook, Twitter und Co. beschäftigen, stellt sich für den Arbeitgeber jedoch schnell die Frage: Was ist erlaubt, wo liegen die Grenzen und welche Risiken bestehen für das Unternehmen?

    Im neuen Leitfaden des NEG-Kompetenzzentrums BIEG Hessen gibt Katharina Ernst, Rechtsreferentin der IHK Frankfurt am Main, Auskunft.


    Mehr unter: www.bieg-hessen.de/files/Leitfaden_Social_Media_am_Arbeitsplatz.pdf