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  • News des eBusiness-Lotsen Metropolregion Nürnberg_09_2014

    Der Newsletter 09_2014 des eBusiness-Lotsen Metropolregion Nürnberg steht kostenfrei zum Download für Sie bereit (pdf-Datei). 

  • News des eBusiness-Lotsen Metropolregion Nürnberg_06_2014

    Der Newsletter 06_2014 des eBusiness-Lotsen Metropolregion Nürnberg steht kostenfrei zum Download für Sie bereit (pdf-Datei). 

  • retourenforschung.de: Händler beklagen Missbrauch des Widerrufsrechts

    Das Forschungsprojekt retourenforschung.de der Universität Bamberg hat die Ergebnisse ihrer Studie zum missbräuchlichen Widerrufsrecht veröffentlicht.
    Produkte, die mit dem Vorsatz bestellt werden, sie innerhalb der Widerrufsfrist zu nutzen und dann wieder zurückzuschicken, werden von Wissenschaftlern als missbräuchliche Retouren bezeichnet.
    Juristisch betrachtet gibt es allerdings keinen Missbrauch, da die 14 Tage Widerrufsrecht für die Prüfung der Ware nach ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch und eine eventuelle Rückgabe gedacht sind.
    Jede fünfte Retoure ist laut Studie missbräuchlich
    19,1 Prozent der eingehenden Retouren werden von den befragten Online-Händlern als missbräuchlich eingestuft.
    Consumer Electronics (25,7 %), Spielwaren (25,3 %) und Tierbedarf (24,6 %) sind die besonders betroffenen Branchen.
    Teure missbräuchliche Retouren
    Nicht zu unterschätzen sind auch die zusätzlichen Kosten, die für Händler durch diese Art der Rücksendungen enstehen. Der Wertverlust einer missbräuchlichen Retoure liegt im Durchschnitt bei 20,43 Euro. Zum Vergleich: Eine normale Rücksendung verzeichnet einen Wertverlust von 7,25 Euro. Die Prozesskosten liegen bei der missbräuchlichen Retoure bei 14,02 Euro, was etwa die doppelten Kosten einer normalen Rücksendung ausmacht.
    Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden wird von retourenforschung.de mit 1,62 Milliarden Euro angegeben.
     
    Weitere Informationen zur Forschungsgruppe Retourenmanagement erhalten Sie unter:
     
  • Websitegestaltung ist Top-Thema im Mittelstand

    Eine kundengerechte Website ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Mittelstand und Handwerk - entsprechend hoch ist das Informationsbedürfnis. So haben bereits 10.000 Unternehmen den Online-Ratgeber "Website-Gestaltung" des Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) genutzt. Kundenansprache, Navigation und Analyse der Seitenzugriffe stehen dabei im Fokus der Beratung. Das kostenlose Angebot ist unter http://ratgeber.website-award.net zu erreichen.
    Unternehmen stehen mit ihrer Website vor vielfältigen Herausforderungen: Der Internetauftritt muss nicht nur gut aussehen, er muss auch bei der Zielgruppe funktionieren. Gestalterische, technische und rechtliche Anforderungen müssen erfüllt sein. Letztlich ist der Online-Auftritt ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg.
    Als wichtige Anlaufstelle für Informationen hat sich der Online-Ratgeber "Website-Gestaltung?"des NEG entwickelt: Bereits 10.000 Unternehmen haben in den vergangenen eineinhalb Jahren das kostenlose Analyseangebot genutzt.
    Kostenlos und neutral: Der schnelle Website-Check
    Auf http://ratgeber.website-award.net können Unternehmen testen, wie gut sie die Anforderungen der Website-Gestaltung erfüllen. Der Online-Ratgeber überprüft mittels zwölf Fragen, wo die Schwächen des Internetauftritts liegen. Die Nutzer erhalten in wenigen Schritten eine neutrale Einstiegsberatung und eine individuelle Handlungsanleitung mit Tipps zur Verbesserung. Ein ausführlicher und kostenloser Leitfaden liefert zudem detaillierte Informationen zur professionellen Website-Gestaltung.
    Informationsbedarf im Mittelstand
    Regelmäßige Auswertungen des Ratgebers durch das NEG verdeutlichen konkreten Handlungsbedarf insbesondere in den Bereichen Kundenansprache und Menüführung. Auch die Analyse der Seitenzugriffe wird nur unzureichend eingesetzt. Gerade diese Aspekte sind aber für eine zielgruppenorientierte Gestaltung und Vermarktung von Bedeutung.
    Der Online-Ratgeber wurde vom Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts "Website-Gestaltung für KMU" entwickelt. Beteiligt waren die Projektpartner ECC Handel, das KEG Saar, die IT-Akademie Mainz und das KLICK Rheinland-Pfalz.
  • Hinweis auf Mindermengenzuschlag schon im Angebot

    Bei Warenkörben mit geringen Warenwerten sind die Bearbeitungskosten für einen Händler oft relativ hoch. Daher werden zum Teil Mindermengenzuschläge erhoben, sofern die Bestellung einen bestimmten Warenwert unterschreitet.
    Das OLG Hamm hat nun entschieden, dass bei der Erhebung eines Mindermengenzuschlages dieser schon in dem Angebot oder der Werbung der Preisangabe eindeutig zuzuordnen sowie leicht erkennbar und deutlich lesbar oder sonst gut wahrnehmbar zu machen ist (Urteil vom 28.06.2012, Az. I-4 U 69/12).
    In dem vorliegenden Fall waren die Preisangaben in den Angeboten mit einem Sternchen versehen, welches auf den Hinweis „Alle Preise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer, zzgl. Versandkosten“ verwies. Das Wort „Versandkosten“ war verlinkt auf eine Versandkostenübersicht, auf welcher dann unter anderem auch über den Mindermengenzuschlag informiert wurde. Zusätzlich wurde auch in den AGB erläutert, dass bei Bestellungen unter einem bestimmten Warenwert ein Mindermengenzuschlag erhoben wird.
    Dies reichte dem Gericht jedoch nicht aus. Der Text des Sternchenhinweises „Alle Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, zzgl. Versandkosten“ vermittle dem Verbraucher nur unzureichend, dass bei einer Bestellung unter dem bestimmten Warenwert ein Mindermengenzuschlag fällig wird. Der Mindermengenzuschlag sei ein Preisbestandteil, auf den gesondert und unabhängig von den stets anfallenden Versandkosten hinzuweisen sei. Insofern sei es nicht ausreichend, wenn der Hinweis auf den Mindermengenzuschlag erst ersichtlich wird, wenn das Wort „Versandkosten“ angeklickt wird. Der Verbraucher erwarte hinter der Bezeichnung „Versandkosten“ lediglich Zusatzkosten, die mit dem Versand der Ware zu tun habe. Der Mindermengenzuschlag habe aber mit der Versendung der Ware grundsätzlich nichts zu tun. Auf den Mindermengenzuschlag sei daher gesondert und unabhängig von den Versandkosten hinzuweisen.
    Ob sich diese Auffassung durchsetzen wird muss abgewartete werden. Dennoch ist die Entscheidung in der Welt und sollte beachtet werden.
    Fazit: Sofern Mindermengenzuschläge erhoben werden, sind die entsprechenden Angaben im Shop gegebenenfalls anzupassen. Informationen zu einem Mindermengenzuschlag sind im Angebot bzw. in der Werbung der Preisangabe eindeutig zuzuordnen. Einen Link „Versandkosten“ reicht nach dem OLG Hamm hierfür nicht aus.
     
    Dr. Selina Karvani (www.karvani.de) ist Partnerin der Rechtsanwälte WIENKE & BECKER in Köln (www.kanzlei-wbk.de).
     
  • Ruhe vor dem Sturm? Der deutsche Online-Handel zeigt sich ausgeglichen

    Die aktuellen Septemberergebnisse des ECC-Konjunkturindex in Zusammenarbeit mit Rakuten, Trusted Shops und Hermes zeigen einen ausgeglichenen Indexwert für die aktuelle Geschäftslage: Seit August konnte der Wert gerade einmal 0,4 Punkte zulegen und landet nur knapp unter der neutralen Mitte bei 99 Punkten. Der deutsche Online-Handel scheint aktuell noch einmal Luft zu holen, bevor im vierten Quartal des Jahres das Weihnachtsgeschäft startet. Mit rund 40 Prozent bewertet die Mehrheit der Händler die aktuelle Lage neutral. Die Geschäftserwartung ist im September fast 10 Punkte von ihrem Jahreshöchstwert entfernt, landet aber immer noch bei sehr guten 133,9 Indexpunkten. Rund 48 Prozent der Online-Händler rechnen in den kommenden 12 Monaten mit steigenden Umsätzen und lediglich knapp 14 Prozent schauen pessimistisch in die Zukunft.
    Auch im September zeigt sich, dass die Online-Händler ein gutes Gespür für die Konsumlust der Online-Shopper haben. Die Einschätzungen zu aktuellen Umsätzen und aktuellen Ausgaben stimmen weitgehend überein. Der Wert für die aktuellen Online-Ausgaben landet bei 101,5 Punkten und steigt damit ebenfalls nur minimal. Bezüglich der geplanten Shopping-Ausgaben haben die Händler schon eher Grund zu jubeln: Rund 28 Prozent der s-KIX-Teilnehmer – und damit so viele wie seit März nicht mehr – planen, ihre Online-Ausgaben zu erhöhen.
    Nachholbedarf bei der Datenschutznovelle
    Die aktuelle Frage des Monats zeigt: Obwohl zum Monatswechsel die Datenschutznovelle des Bundesdatenschutzgesetzes endgültig in Kraft getreten ist, hat eine Überprüfung der Kundendaten auf eine Einwilligung in die Nutzung der Daten für Werbezwecke in vielen Unternehmen noch nicht stattgefunden. Während rund 47 Prozent der befragten Online-Händler die Neuregelung bereits umgesetzt haben, gaben auch knapp 30 Prozent an, die Datenschutznovelle nicht zu kennen. Auch auf Seiten der Konsumenten besteht noch Informationsbedarf. Lediglich etwa die Hälfte der Befragten kann etwas mit der Datenschutznovelle anfangen. Und: Trotz der drohenden Bußgelder wurde bisher nur knapp jeder Vierte Online-Shopper von Unternehmen um eine Einwilligung zur Nutzung personenbezogener Daten gebeten.
     
    Über den ECC-Konjunkturindex
    Um die aktuelle Situation des deutschen Online-Handels adäquat abbilden zu können, nimmt das ECC Handel in Zusammenarbeit mit den Partnern Rakuten und Trusted Shops (e-KIX) sowie Hermes (s-KIX) eine monatliche Befragung vor.
    Beteiligen auch Sie sich an den aktuellen Umfragen des ECC-Konjunkturindex - tragen Sie dazu bei, mehr Transparenz in den deutschen Online-Handel zu bringen! Nach einer einmaligen Registrierung ist die Umfrage mit wenigen Klicks innerhalb von zwei Minuten vollständig beantwortet. Teilnehmen können alle Online-Händler und Online-Shopper.
    Alle regelmäßigen Teilnehmer erhalten die halbjährliche Sonderauswertung mit branchen- und größenspezifischen sowie demographischen Kennzahlen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Außerdem erhalten alle Teilnehmer, die die Umfrage abschließen, für ihre Teilnahme Bonuspunkte, die in Bargeld eingetauscht oder im Rahmen des Projekts "Meinung für Bildung" für einen guten Zweck gespendet werden können. Unter allen Online-Shoppern, die kontinuierlich an der Umfrage teilnehmen, werden zusätzlich zehn iPod Shuffle 2GB verlost.
    Weitere Informationen zur Teilnahme und die detaillierten Ergebnisse des ECC-Konjunkturindex finden Sie auf der Website www.ecc-konjunkturindex.de.
     
  • Zur Haftung für Urheberrechtsverstöße der Fans auf Facebookseiten

    Das Landgericht Stuttgart hat durch ein Urteil vom 20. Juli 2012 - Az. 17 O 303/12 entschieden, dass Betreiber von Firmenseiten bei Facebook für Urheberrechtsverletzungen ihrer Fans haften, wenn sie auf den Fall aufmerksam gemacht wurden und trotzdem nicht angemessen reagiert haben.
    In dem zu beurteilenden Fall hatte jemand auf einer Facebook-Seite das Foto eines Sängers eingestellt, ohne dass er dazu befugt gewesen wäre. Sodann meldete sich der Musiker bei dem Betreiber der Facebook-Seite und forderte ihn per Mail zur Löschung des Fotos auf. Als dann nichts geschah, ließ der Musiker den Betreiber der Facebookseite abmahnen. Auch auf die Abmahnung hin erfolgte keine Beseitigung des Bildes und es wurde auch keine Unterlassungserklärung abgegeben.
    Daher musste sich das Landgericht Stuttgart mit dem Fall beschäftigen. Aus dem sodann ergangenen Versäumnisurteil geht hervor, dass eine Firma, die auf Facebook eine Seite betreibt, für Urheberrechtsverletzungen ihrer Fans haftet – jedenfalls dann, wenn sie von der Urheberrechtsverletzung in Kenntnis gesetzt wurde und trotzdem nicht reagiert hat. Der Seitenbetreiber muss dann – wenn er vor der Abmahnung Kenntnis von dem Verstoß hatte - nicht nur die Abmahnkosten bezahlen, sondern auch Schadensersatz leisten. Darüber hinaus muss er über Art, Umfang und Dauer der Nutzung des abgemahnten Bildes Auskunft erteilen.
    Fazit: Das Urteil setzt - obwohl erstmals zu einer Facebookseite ergangen – letztlich die Rechtsprechung fort, die bereits zu Rechtsverletzungen auf Blogs und Foren ergangen ist. Der Betreiber einer Facebookseite muss diese im Blick haben, beobachten und insbesondere dann, wenn konkrete Rechtsverletzungen an ihn herangetragen werden, natürlich reagieren.
    Dr. Selina Karvani auf
     
  • Deutsche Unternehmen verlieren Millionen durch Cyberkriminalität

    Laut der aktuellen Studie "Cost of Cyber Crime" von Hewlett Packard und dem Ponemon Institute verlieren deutsche Großunternehmen jährlich im Durchschnitt 4,8 Millionen Euro durch Datendiebstahl, Web-Attacken und Computerviren.
    Pro Woche gibt es in den untersuchten Unternehmen und Behörden durchschnittlich 1,1 erfolgreiche Angriffe. Datenverluste nehmen mit rund 40 Prozent den größten Anteil des verursachten Schadens ein. 28 Prozent entfallen auf Umsatzeinbußen.
    Insgesamt 418 Fach- und Führungskräfte aus 43 Unternehmen und Behörden wurden für die Studie befragt. Die Erhebung fand in Deutschland zum ersten Mal statt.
    Im internationalen Vergleich liegt Deutschland hinsichtlich der Cyberkriminalität zwischen Japan (2,9 Millionen Cyber-Angriffe im Jahr) und den USA (6,9 Millionen Cyber-Angriffe im Jahr).
     
  • Google launcht mit "Promotions" ein neues Werbeformat für Google Shopping

    Nachdem Google Shopping in den USA endgültig zu einem pay-to-play-System gewechselt ist, bei dem Händler für Product Listing Ads bezahlen müssen, wenn sie über die Produktsuche gezielt Traffic von Google erhalten wollen, bietet der Suchmaschinenbetreiber jetzt einen interessanten Zusatzdienst an. Über Google Promotions können Händler ihre aufgelisteten Produkte zusätzlich bewerben und von den Konkurrenzsuchtreffern abheben, zum Beispiel indem auf ein Sonderangebot oder eine Coupon-Aktion aufmerksam gemacht wird.
    Diese Werbung taucht aber nicht nur unter Google Shopping auf, sondern kann auch mit Google Maps und Google Offers (das nach einem ähnlichen Prinzip wie Coupies.de funktioniert) verknüpft werden und so die Kunden auch in stationäre Läden führen, da die Werbung dann auf dem Smartphone erscheint, wenn in der entsprechenden Umgebung Google Maps bemüht wird. Dies könnte besonders für Händler, die eine Multi-Channel-Strategie verfolgen, eine interessante Option sein.
    Dieses Jahr soll der Dienst noch kostenlos sein, danach aber genau wie bei den Product Listing Ads nach CPC (Cost per Click) berechnet werden. Die Einführung von Google Shopping in Deutschland, und damit eventuell auch den Promotions, soll 2013 geschehen.
     
  • Wieviel kostet der Online-Vertrieb? - Kostenstrukturen im Online-Handel

    Befragung des ECC Handel in Zusammenarbeit mit der XSITE GmbH zeigt: Kostenfreie Open-Source-Lösungen sind in der Umsetzung häufig teurer als zunächst angenommen. Die höchsten laufenden Kosten entfallen größtenteils auf das Marketing. Weitere Ergebnisse sind in einem kostenlosen Whitepaper zum Download zusammengefasst.
    Die Wachstumsdynamik des Online-Handels ist ungebrochen und immer mehr Händler zieht es in diesen Vertriebskanal. Am Anfang des Prozesses steht dabei die Frage, welche Kosten bei der Einführung eines Shops auf den Händler zukommen und mit welchen laufenden Kosten während des Betriebs gerechnet werden muss. Um hierzu Orientierung bieten zu können, hat das ECC Handel in Zusammenarbeit mit der XSITE GmbH das Whitepaper „Kostenstrukturen im Online-Handel" erstellt. Dieses kann ab sofort kostenfrei auf der Website der XSITE GmbH sowie auf der Website des ECC Handel heruntergeladen werden.
    Die Befragungsergebnisse zeigen, dass der Preis eines Shop-Systems auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle spielt. Wichtiger bei der Wahl eines Anbieters sind die angebotenen Funktionalitäten sowie die Möglichkeit den Shop auch nachträglich flexibel erweitern und anpassen zu können. Rund die Hälfte der befragten Online-Händler setzt bei ihrer Entscheidung auf zukunftsfähige Systeme. Überraschend ist hingegen, dass lediglich 17,3 Prozent auf eine Import-/Export-Funktion geachtet haben, obwohl mehr als jeder Dritte bereits einmal das Shop-System gewechselt hat und vermutlich damit konfrontiert war, Kunden- und Bestelldaten in ein neues System zu übertragen.
    Planung ist das A und O
    Open Source-Lösungen, die auch aufgrund ihrer freien Verfügbarkeit häufig gewählt werden, entpuppen sich oft als deutlich teurere Variante als zuvor angenommen: 14,3 Prozent der Online-Händler, die Open-Source-Lösungen verwenden, rechneten mit Kosten von über 25.000 Euro. Zum Vergleich: 80 Prozent der Händler, die auf eine individuelle Shop-Lösung setzen, rechneten mit Kosten von circa 5.000 Euro. Insgesamt lagen bei jedem vierten Online-Händler die Ausgaben für die Implementierung über den erwarteten Kosten. Gründe hierfür sind neben der Systemintegration selbst auch fehlendes Know-how und erhöhter Personalaufwand. „Händler, die planen einen Online-Shop zu eröffnen, sollten sich bereits früh Gedanken über potenzielle Erweiterungen und zukünftige Anforderungen machen" rät Aline Eckstein, Bereichsleiterin des ECC Handel am IFH Köln. "Auf diese Weise kann verhindert werden, nicht doch noch von Kosten, die für Anpassungen im Nachhinein oder durch den Austausch eines Shop-Systems entstehen, überrollt zu werden", so Eckstein weiter.
    Marketing ist Kostentreiber Nummer eins
    Neben den Fixkosten, die für die einmalige Einrichtung des Online-Shops anfallen, entstehen während des Shopbetriebs auch regelmäßige Kosten. Kostentreiber Nummer eins sind dabei Marketingausgaben. 44,4 Prozent der befragten Online-Händler gaben an, dass diese der größte Block unter den laufenden Kosten seien - für jeden Vierten ist dies immerhin der zweitgrößte Treiber. Vor allem die Themen Suchmaschinenmarketing und -optimierung stehen dabei oben auf der Liste. Die Positionen „Redaktion und Content-Pflege" (78,4 Prozent), die regelmäßigen Kosten für das Shop-System (70,3 Prozent) sowie Kosten, die während der Kaufabwicklung entstehen (62,3 Prozent), folgen auf den Plätzen zwei, drei und vier der laufenden Ausgaben.
    „Für einen wirtschaftlich erfolgreichen Shop ist es entscheidend, neben der Implementierung auch die laufenden Kosten von vornherein richtig einzuschätzen. Man kann jedem Betreiber nur raten, bei der Auswahl des Dienstleisters auf eine in jeder Hinsicht transparente Kostenstruktur zu achten", empfiehlt XSITE Marketing Director Christoph Heiders.